How to: Das 1×1 des Selbstgemachten Fruchtaufstrichs

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Fast jeder liebt sie und hat sie auf dem Frühstückstisch: Die Marmelade. Natürlich kann man sie im Supermarkt kaufen oder von Oma geschenkt bekommen.

Aber: wer gerne weiß was drin steckt, der macht sie einfach selbst.

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Marmelade selbst zu kochen ist wirklich nicht schwer. Aber es gibt den einen oder anderen Punkt zu beachten:

Das Gefäß:

Für Marmeladen bzw. Fruchtaufstriche empfehle ich Gläser mit Schraubdeckel. Ihr müsst dafür nicht extra Marmeladegläser kaufen, sondern könnt auch alte Gurkenglaser etc.. sammeln und dann verwenden.

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Glas reinigen & sterilisieren:

Der mit Abstand wichtigste Punkt wenn man Marmelade selbst kochen und einlagern will. Da die Marmelade für ein besseres Aroma meist sowieso ein paar Stunden ziehen soll, kann man dies während dieser Wartezeit prima erledigen. Wichtig ist, dass die Gläser mit Spüli gut ausgewaschen werden. Danach legt ihr das Backofenrost über die Spüle und stellt alle sauberen Gläser und Deckel auf das Rost. Diese befüllt ihr dann mit kochendem Wasser. Durch das Backofenrost über dem Spülbecken kann das Wasser ganz Easy-Peasy ablaufen. Neben der Spüle breitet ihr jetzt ein frisches Handtuch aus, leert das Wasser aus den Gläsern (Achtung heiß! Ich arbeite hierbei immer mit einer Zange) und stellt diese und Deckel mit der Öffnung nach unten aufs Handtuch. Sobald die Marmelade fertig gekocht ist, diese sofort kochend heiß in die Gläser füllen. Solltet ihr etwas einlagern, dass nicht kochend heiß ist, dann legt die Gläser und Deckel in  einen großen Kochtopf mit kochendem Wasser und kocht diese 5 min lang aus. Solange im Wasser lassen, bis ihr sie befüllt.

Marmelade abfüllen:

Falls euch beim befüllen etwas daneben gehen sollte – den dreh hatte ich erst nach ein paar Gläsern raus- dann sofort mit einem sauberen Küchentuch abwischen. Diese Reste sind sonst optimaler Nährboden für Keime! Sobald das Glas voll ist, den heißen Deckel sofort draufdrehen und das Glas stürzen, also auf den Kopf stellen. So bildet sich das Vakuum.

Haltbarkeit:

Habt ihr alles richtig gemacht und sauber gearbeitet, dann halten sich Marmeladen Jahre. Allerdings verblasst der Geschmack und die Farbe nach 12 Monaten. Ich koche aber nur so viel ein, dass wir über den Winter kommen. Der Rest wird verschenkt.

Gelierzucker:

Hier gibt es verschiedene Arten. Steht auf eurem Gelierzucker 2:1, dann nehmt ihr zwei Teile Frucht und einen Teil Zucker. In Zahlen sind das 1000g Frucht und 500g Zucker.

Hier kann man in etwa sagen: Je süßer die Frucht umso weniger Zucker benötigt ihr, da die Marmelade sonst zu süß wird. Allerdings: legt ihr die Marmelade mit einem Gelierzucker im Verhältnis 2:1 oder 4:1 ein, müsst ihr euch im klaren sein, dass diesem Gelierzucker verschiedene Haltbarmacher hinzugefügt sind. Ich persönlich habe bisher immer 2:1 verwendet und je nach süße der Früchte Zitronensaft dazugegeben. Bei Nektarinen ist es der Saft einer halben Zitronen, bei Beeren meist weniger.

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Gelierprobe:

Die Gelierprobe benötigt ihr, um zu testen ob die Marmelade bzw. der Fruchtaufstrich schon fertig ist. Ich koche meine Marmelade ca. 2-3 min und führe dann diese kurz durch. Denn zu langes Kochen zerstört die Pektine, die für das Gelieren zuständig sind.

Hierzu nehmt ihr einen kalten Teller und eine kleine Menge der Marmelade, die gebt ihr auf den Tellerrand. Wenn dir die Flüssigkeit nicht in den Teller fliest und sich eine feine Haut bildet, dann ist die Marmelade fertig.

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So, dass ist das Wissen das ich mir bisher aneignen konnte. Sollte ich einen wichtigen Punkt vergessen haben oder wenn ihr eine Frage habt, dann einfach ab damit in die Kommentare 🙂

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Lasst es euch schmecken 😋

Hier gehts zu meinem Rezept für Nektarinen-Mirabellen Aufstrich!

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